Kokosöl “Schmerzen im Nacken behandeln”

Kundenmagazin 50plus | Mit sieben Wirbeln ermöglicht die Halswirbelsäule Bewegungen in alle Richtungen. Durch ihren flexiblen Aufbau gilt sie jedoch als besonders anfällig für Fehlhaltungen und so ausgelöste Muskelverspannungen.

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Auch altersbedingte Abnutzungserscheinungen oder ruckartige Bewegungen stellen häufige Ursachen für Schmerzen im Nacken- und Schulterbereich dar. „Zudem strahlen die Beschwerden oftmals aus und Betroffene verspüren drückende Spannungskopfschmerzen, die sich bis in Stirn und Augen ausbreiten“, weiß Dr. Reinhard Schneiderhan, Orthopäde aus München und Präsident der Deutschen Wirbelsäulenliga. „Führen Medikamente, Physiotherapie oder gezielte Injektionen nicht zu einer Linderung, sorgen minimalinvasive Verfahren heutzutage für eine schonende Therapie.“ Mit der Hitzesonde lässt sich die Schmerzweiterleitung an betroffenen Wirbelgelenken gezielt unterbrechen. Bleiben diese Therapien erfolglos, können mikrochirurgische Operationen wie zum Beispiel eine Bandscheibenprothese erwogen werden.

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Hitze gegen den Schmerz

Mit dem Alter nimmt die Höhe der Bandscheiben ab, sodass die einzelnen Wirbelgelenke näher aneinanderrücken. Im fortgeschrittenen Stadium nutzen die knöchernen Strukturen ab. Sprechen so entstandene Wirbelgelenkschmerzen nicht auf konservative Therapien an, kommt häufig eine minimalinvasive Hitzesondenbehandlung zum Einsatz. „Dabei führen wir eine feine Sonde an die schmerzenden Nervenfasern“, sagt Dr. Schneiderhan und erklärt: „Unter Röntgenkontrolle veröden wir betroffene Bereiche gezielt, sodass Schmerzen sich nicht weiter ausbreiten.“ Besondere Vorteile dieser Behandlung: Sie wirkt mehrere Jahre und bietet auch bei fortgeschrittenen Verschleißerscheinungen eine schonende Alternative gegenüber stabilisierenden Eingriffen. Bei leichten Bandscheibenvorfällen in der Halswirbelsäule lindert außerdem der Mikrolaser auftretende Schmerzen. Durch energiereiche Strahlen des modernen Diodenlasers lässt sich vorgefallenes Bandscheibengewebe schrumpfen. Zusätzlich verschließt die Behandlung kleine Risse, was für Stabilität sorgt.


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Feinarbeit verschafft Erleichterung

Leiden Patienten an stärkeren Bandscheibenvorfällen mit deutlichen Wirbelkanalverengungen, sorgen mikrochirurgische Eingriffe für die nötige Entlastung bedrängter Nerven. „Hat die körpereigene Bandscheibe ihre Pufferfunktion noch nicht ganz verloren, können wir die ursprüngliche Beweglichkeit mithilfe einer Prothese wiederherstellen“, erläutert Dr. Schneiderhan. Dazu setzen Experten einen rund drei bis vier Zentimeter langen Schnitt an der Halsvorderseite und entfernen vorgefallenes Bandscheibengewebe und eventuell verknöcherte Bereiche unter mikroskopischer Sicht. In anderen Fällen bietet die Stabilisierung eine wirksame Lösung. Hierfür entfernen Experten die starre Bandscheibe vollständig und setzen ein Implantat, den sogenannten Cage, als Platzhalter ein. Dieser sorgt für den richtigen Abstand zwischen den einzelnen Wirbelkörpern und stabilisiert so das betroffene Wirbelsäulensegment. Nach dem stabilisierenden Eingriff können Patienten bereits zwei bis drei Wochen später wieder sanfte Sportarten wie Laufen, Rad fahren oder Schwimmen ausüben.

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