Magazin 50plus | Gelenkschmerzen im Winter

Kundenmagazin 50plus | Wie kaltes, feuchtes Klima unsere Gelenke beeinflusst.

Nasskalte, windige Tage sorgen bei vielen Menschen für Unbehagen. Doch bei einigen geht es noch darüber hinaus: Gelenkschmerzen zählen zu den fünf häufigsten Symptomen, von denen Wetterfühlige berichten. „Witterungseinflüsse rufen zwar keine Erkrankungen hervor, greifen den Körper aber an bereits geschwächten Stellen an“, erklärt Prof. Dr. Gerhard P. Lenz, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie in der SternKlinik in Bremen. „Betroffene verspüren häufig Schmerzen, die in einigen Fällen mit einem steifen Gefühl einhergehen. Zusätzlich schwellen betroffene Gelenke oft an.“

Klima aktiviert Erkrankungen …
Wer im Winter unter verstärkten Schmerzen leidet, weist gewöhnlich verschleißbedingte Veränderungen oder entzündliche Gelenkerkrankungen wie Rheuma oder Gicht auf. Aber auch grippale Virusinfekte bringen oft  entsprechende Beschwerden mit sich. Wie stark sich die Schmerzen äußern, unterscheidet sich von Patient zu Patient. „Dabei reicht die Skala von leichten, ziehenden bis hin zu akuten, massiven Schmerzen, die zusätzlich Ergussbildung, Überwärmung sowie starke Bewegungseinschränkung der Gelenke mit sich bringen“, betont Prof. Lenz. Meist treten die Beschwerden in Knie- und Hüftgelenken sowie in der Wirbelsäule auf.

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Experten bestätigen Zusammenhänge …
zwischen der Schmerzintensität und plötzlichen Wetteränderungen vom Hoch- zum Tiefdruckgebiet, die mit abnehmender Temperatur, hoher Luftfeuchtigkeit und sinkendem Luftdruck einhergehen. Tatsächlich leiden Patienten in Norddeutschland im Winter häufiger unter Gelenkbeschwerden als im Rest der Republik. Aus welchem Grund Kälte und Nässe den Gelenken zusetzen, ist wissenschaftlich jedoch noch nicht belegt. „Es gibt Vermutungen, dass Wetterumschwünge zum einen die Schmerzrezeptoren reizen und zum anderen entzündete Gelenke bei abnehmendem Luftdruck anschwellen können“, ergänzt Prof. Lenz.

Bereits ein täglicher Spaziergang hift …
Bei vielen Betroffenen führen Knie-, Hüft- und Rückenschmerzen im Winter dazu, dass sie sich noch mehr schonen als üblich. Doch damit wählen sie den falschen Weg. Zwar gilt es, Überlastungen zu vermeiden, aber Gelenke leben von Bewegung. „Da Gelenkknorpel nicht durchblutet, sondern über die Gelenkflüssigkeit ernährt werden, verbessert der Wechsel von Be- und Entlastung ihren Stoffwechsel“, weiß der Orthopäde der SternKlinik. Bereits ein täglicher Spaziergang trägt somit dazu bei, Gelenkschmerzen zu lindern. Hierbei wind- und wasserabweisende Kleidung tragen, die warm hält. Nach der Bewegung im Freien tut den Gelenken ein Saunagang oder ein warmes, durchblutungsförderndes Bad gut. Weiterhin gelten Schwimmen im warmen Wasser und Fahrradfahren als ideale Sportarten. Sie ermöglichen, Gelenke unter Entlastung zu bewegen, und trainieren gleichzeitig die Muskulatur.

Anhaltende Gelenkschmerzen im Winter, die sich nicht auf bereits vorhandene Erkrankungen zurückführen lassen, gehören in die Hände eines Orthopäden. Denn auch andere Erkrankungen – etwa eine verschleppte Borreliose-Infektion – können den Beschwerden zugrunde liegen. Im Patientengespräch, mit Röntgen- oder MRT-Aufnahmen und gegebenenfalls Blutuntersuchungen geht der Arzt der Ursache auf den Grund und leitet bei Bedarf eine entsprechende Behandlung ein. So lässt sich einem weiteren Fortschreiten der Beschwerden frühzeitig vorbeugen.

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Magazin 50plus | Doping Kokoswasser

Kundenmagazin 50plus  |   Wundergetränk oder völlig überbewertet? Auch in deutschen Reformhäusern und Supermärkten ist Kokosnusswasser immer häufiger zu finden. Kalorienarm, natürlich fettarm und Cholesterin frei, viermal mehr Kalium als Bananen und super feuchtigkeitsspendend – das sind nur einige der vielen Vorteile, die Amerikas neuesten Gesundheitsttrend zugeschrieben werden: Kokoswasser.

Was unterscheidet Kokosnusswasser von Kokosnussmilch?

Kokosnusswasser ist die natürliche Flüssigkeit die sich im Inneren der Kokosnuss befindet. Bei der jungen Kokosnuss die früher vom Baum geerntet wird als die Kokosnuss, die wir aus dem Supermarkt kennen, finden wir bis zu einem halben Liter dieses Kokosnusswassers. In Asiatischen Ländern gibt es sogar spezielle Trinkkokosnüsse, die gar nicht richtig Kokosnussfleisch bilden…

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Kokosnussmilch dagegen wird aus gepresstem Kokosnussfleisch gewonnen. Sie riecht und schmeckt angenehm nach Kokosnuss. Hochwertige Kokosnussmilch stammt aus der ersten Pressung und besteht nur aus Kokosnuss.

Kokosnussmilch hat im Vergleich zu Kokosnusswasser relativ viele Kalorien, da sie relativ fetthaltig ist. Es sind die gleichen Laurinfettsäuren, die auch im Kokosnussöl enthalten sind und die laut verschiedener Studien als besonders gesund gelten.

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Magazin 50plus | Gesunder Rücken im Winter

Kundenmagazin 50plus | In der kalten Jahreszeit schenken viele Menschen dem Rücken zu wenig Beachtung oder strapazieren ihn stark. „Während zum einen ungewohnte Bewegungen, wie Schneeschippen oder Skifahren im Winterurlaub, unsere Kehrseite beanspruchen, ruft anderseits zu wenig Bewegung Verspannungen in allen Muskelschichten sowie Rückenschmerzen hervor“, weiß Dr. Reinhard Schneiderhan, Orthopäde aus München und Präsident der Deutschen Wirbelsäulenliga. Bereits mit wenigen Verhaltensveränderungen in puncto Bewegung lässt sich der Winter jedoch gut überstehen.

Aktiv gegen Rückenbeschwerden

Magazin-50plus-WinterDie wichtigste Vorsichtsmaßnahme besagt: Achtung vor Stürzen auf glatten Gehwegen oder Straßen. „Ruckartige starke Belastungen beziehungsweise Verdrehungen führen schnell zu Verletzungen der Wirbelsäule“, erklärt Dr. Schneiderhan. Um Unfälle auf vereisten Flächen zu vermeiden, Schuhe mit rutschfestem Profil tragen und – zumindest vor der eigenen Tür – mit Sand oder Splitt streuen. „Für ungewohnte Bewegungen im Winter wie beim Schneeschippen gilt: alles in Maßen und nicht in Massen“, betont der Experte. Ruhepausen zwischen den Arbeiten beugen Überbelastungen vor. Besser, wenn möglich, morgens zwei mal zehn Minuten den Gehweg von Schnee und Eis befreien, als alles auf einmal zu erledigen. Auf die richtige Körperhaltung kommt es ebenfalls an. „Beim Heben von schwerem Gewicht, wie zum Beispiel gefüllten Schneeschaufeln, die Knie beugen und mit der Last in den Händen wieder strecken, dabei auf einen geraden Rücken achten“, rät Dr. Schneiderhan.

Sauna, Bewegung und Entspannung

Ob Radfahren, Laufen oder Inlineskaten, all das bleibt im Winter häufig auf der Strecke. „Durch weniger Bewegung oder langes Sitzen bildet sich die Muskulatur zurück und auch den Bandscheiben fehlt es an Nährstoffen“, erläutert Dr. Schneiderhan. „Daher immer in Bewegung bleiben, auch bei anhaltendem kaltem und dunklem Wetter.“ So lassen sich etwa Pausen im Büro mit einfachen Übungen nutzen: Zwischendurch die Schultern erst nach oben, dann nach hinten ziehen und fallen lassen oder im Einbeinstand das Gleichgewicht halten.

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Auch wer morgens und nachmittags die Treppe nimmt anstatt den Aufzug, tut seinem Körper etwas Gutes. „Bewegungen wie diese beleben die Muskeln im Körper und geben dem Alltag neuen Schwung zurück.“ Einmal die Woche ein paar Runden im Schwimmbad drehen wirkt aktivierend auf den Rücken und schont dabei die Gelenke. „Zusammen mit abgestimmtem Gerätetraining zu Hause oder im Fitnessstudio lässt sich dann der gesamte Muskelapparat stärken und das Risiko für Rückenschmerzen auch im Winter vermindern“, sagt Dr. Schneiderhan.

Überwintern Thailand

Am besten ist übrigens alles umsetzbar, wenn Sie dem Winter den Rücken kehren und in die Sonne fliegen. Das sonnige Klima bekommt ihnen gut und die natürliche Bewegung im Freien lässt den winterbedingetnRückenschmwerzen keine Chance. Dazu kommt die Lebensqualität an sich. Die Kosten sind wesentlich niedriger als in Deutschland. Der Freizeitmöglichkeiten gibt es viele.Ferner hat der Langzeiturlauber die Gelegenheit herauszufinden, ob er auf Dauer in Thailand leben möchte. Quasi Schnupperwochen als Rentner in Thailand.

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Machen Sie´s wie die Vögel – ziehen Sie in die Wärme! Drehen Sie Ihre teure Heizung zu und melden Sie Ihr Fahrzeug ab. Lassen Sie Pullover, Mantel und Stiefel zu Hause, vergessen Sie Kälte, Nässe und das trostlose Grau: Überwintern Sie in Sonne, Wärme und blühender, tropischer Vegetation.

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Magazin 50plus | Auszeit vom grauen Winter

Kundenmagazin 50plus |  „Herbst und Winter sind sehr beliebte Jahreszeiten, um dem Alltag für einige Tage den Rücken zu kehren“, sagt Christina Bathmann, Sprecherin von Travelzoo Deutschland. Neben längeren Urlauben, die rund zwei Drittel der Umfrageteilnehmer planen, sind vor allem Kurztrips gefragt. 83 Prozent wollen sich eine oder auch mehrere kurze Auszeiten gönnen. „Das Motiv liegt auf der Hand: Die Menschen möchten vor allem den Winter verkürzen und das gute Wetter genießen“, so Bathmann weiter. „Außerdem seien Herbst und Winter günstiger als die Sommersaison.“ Es waren Mehrfachantworten möglich.

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Und in welche Regionen verschlägt es die Urlauber? Am liebsten in das eigene Land. „43 Prozent der Befragten möchten ihre Auszeit in Deutschland verbringen. Gefolgt von Spanien einschließlich der Kanaren und der Balearen mit 30 Prozent und Österreich mit fast einem Viertel der Stimmen. Doch auch Italien (16 Prozent) und die Türkei wissen zu begeistern. Bei Fernreisezielen ist die Thailand das Maß aller Dinge.

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Wie schon im Vorjahr freut sich fast ein Viertel der Befragten auch 2016 auf ihren Wintersport-Urlaub. „Passionierte Pisten- oder Loipensportler treibt es dabei vorwiegend in die klassischen europäischen Wintersportregionen. Allen voran in unser Nachbarland Österreich“, sagt Bathmann.

„43 Prozent der Wintersportbegeisterten möchten dort ihren Aktivurlaub verbringen.“ Es folgen Deutschland (24 Prozent), Italien (14 Prozent) und die Schweiz (12 Prozent).

Und was zieht die Menschen auf die Bretter? Es ist vor allem die Liebe zu den Bergen, die Menschen für einen Wintersporturlaub begeistert. Einige möchten die sportliche Betätigung auch mit Wellness kombinieren und freuen sich auf wohlverdiente Entspannung.

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Städtetrips – gerne auch in Deutschland

Auch Städtetrips sind im Winter gefragt. 58 Prozent der Umfrageteilnehmer werden in diesem Herbst und Winter in eine Metropole aufbrechen – gerne auch innerhalb Deutschlands. Vor allem Berlin ist beliebt. „Mehr als ein Viertel der Freunde von Citytrips möchten während ihrer winterlichen Ferien unsere Hauptstadt entdecken“, sagt Bathmann. Weitere 23 Prozent zieht es in die Hansestadt Hamburg im hohen Norden. Auf Platz drei folgt Barcelona und die Top 5 wird von Wien und Dresden geschlossen.

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Das Blut | Ihr Schlüssel zu Gesundheit und Glück

Kundenmagazin 50plusRatgeber-Gesundheit-BuchBlut ist ein „ganz besonderer Saft“ und für den Arzt und Naturwissenschaftler Dr. Ulrich Strunz das wohl Faszinierendste, das er je unter die Lupe genommen hat: Das Blutbild ist für ihn der Schlüssel zu Gesundheit und Glück. In seinem neuesten Buch verrät der Bestsellerautor einige Geheimnisse des „flüssigen Organs“ und erläutert, welche Spitzenleistungen das Blut in unserem Körper vollbringt, wenn man ihm die richtigen Bausteine gönnt: “Ihr Blut können Sie sich vorstellen wie eine riesige Logistikabteilung, die außerdem noch für das Klima im gesamten Betrieb verantwortlich ist. Ein ziemlich komplexer Job, den Ihr ganz besonderer Saft aber eigentlich sehr gut im Griff hat. Warum »eigentlich«?

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Weil der Transport von Vitalstoffen und die Regulation der Körperwärme natürlich nur dann funktioniert, wenn Sie den Laden mit gesunder Ernährung und mit ausreichender Bewegung ordentlich auf Trab halten“, so Dr. Ulrich Strunz.

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Sein Wissen beruht auf vielen medizinischen Studien und vor allem auf seiner langjährigen Praxiserfahrung. Die Patientengeschichten, die Dr. Strunz aus seiner Praxis erzählt, hören sich an wie Wunderheilungen, tatsächlich sind sie aber nichts anderes als das Ergebnis gesunder Blutwerte. Der Molekularmediziner erörtert in „Blut“ alles Wissenswerte über den „ganz besonderen Saft“ und zeigt, welche Funktionen das Blut im Körper übernimmt – von der Regelung des Körperklimas bis zur Abwehr von Krankheitserregern.

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Magazin 50plus | Ingwer bei Migräne

Kundenmagazin 50plus | Ingwer als vorbeugendes Hausmittel gegen Migräne ist schon länger bekannt…

Ingwer-Extrakt ebenso effektiv wie Sumatriptan.

Migränekopfschmerz ist eine der häufigsten Ursachen für Schmerzen überhaupt und seine Stärke ist sehr variabel. Mal beeinträchtigt er die täglichen Aktivitäten nur minimal, dann wieder ist der Schmerz so stark, dass das alltägliche Leben vollkommen lahmgelegt wird. Es existieren zahllose frei verkäufliche und auch rezeptpflichtige Medikamente gegen akuten Migräneschmerz, doch in vielen Fällen wirken sie ungenügend oder haben viele unerwünschte Nebenwirkungen. Zusätzlich leiden Migränepatienten unter häufig und in kurzen Abständen wiederkehrenden Migräneattacken oder chronischem Migränekopfschmerz, was die häufige Einnahme von Medikamenten erfordert und das Risiko für unangenehme Nebenwirkungen erhöht. Ein wirksames pflanzliches Mittel ohne Nebenwirkungen zur akuten Schmerzlinderung wäre eine willkommene Behandlungsalternative.

magazin-50plus-kopfschmerzenIngwer-Extrakt hilft Migränikern ohne Aura

In einer randomisierten Doppelblindstudie wurde die Wirkung von Ingwer-Extrakt mit der Wirkung von Sumatriptan bei Patienten mit Migräne ohne Aura verglichen. Sumatriptan ist ein verschreibungspflichtiges Medikament, das häufig zur Behandlung von Migräne verordnet wird. Die Studienteilnehmer erhielten bei einem beginnenden Migräneanfall entweder eine Kapsel mit 250 Milligramm Ingwer-Extrakt oder 50 Milligramm Sumatriptan. Die Studienteilnehmer beantworteten bei jedem Migräneanfall eine Fragenliste über Zeitpunkt des Migräneanfalls, Stärke, Zeitpunkt der Medikamenteneinnahme und eine Selbsteinschätzung nach 30, 60, 90, 120 Minuten und 24 Stunden. Unerwünscht aufgetretene Nebenwirkungen wurden ebenfalls dokumentiert. Befragung und Selbsteinschätzung wurden für fünf aufeinanderfolgende Migräneanfälle durchgeführt. Nach einem Monat beurteilten die Patienten ihre Zufriedenheit mit der Behandlung und ob sie bereit waren die Behandlung weiterzuführen.


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100 Teilnehmer mit langjähriger Migräne

Die 100 Studienteilnehmer eines iranischen Krankenhauses litten im Durchschnitt seit sieben Jahren an Migräne, waren mindestens 18 Jahre alt mit Abitur oder Fachabitur und litten an zwei bis zehn Migräneattacken pro Monat. Das Durchschnittsalter in der Sumatriptan-Gruppe war 35,1 Jahre, in der Ingwer-Gruppe 33,9 Jahre. Die Sumatriptan-Gruppe bestand zu 68 Prozent aus Frauen gegenüber 74 Prozent in der Ingwer-Gruppe. Die Teilnehmer in der Sumatriptan-Gruppe hatten durchschnittlich 5,8 Migräneattacken; die Probanden in der Ingwer-Gruppe 4,9.

Ingwer wirkt ähnlich gut wie Sumatriptan

Sowohl in der Sumatriptan-Gruppe als auch in der Ingwer-Gruppe nahm die Stärke des Migräneanfalls innerhalb von zwei Stunden nach Einnahme des Wirkstoffs deutlich ab. Es gab keinen wesentlichen Unterschied zwischen den Behandlungsgruppen. Vor der Einnahme der Arzneien hatten 22 Prozent in der Sumatriptan-Gruppe und 20 Prozent in der Ingwer-Gruppe heftigen Migränekopfschmerz. Die Stärke des Schmerzes nahm in der Sumatriptan-Gruppe mit 4.7 Punkten ab, in der Ingwer-Gruppe mit 4.6 Punkten. 70 Prozent der Patienten in der Sumatriptan-Gruppe erfuhren zwei Stunden nach der Einnahme eine deutliche Linderung der Schmerzen, in der Ingwer-Gruppe fühlten 64 Prozent eine deutliche Schmerzlinderung. Beide Mittel bekämpften also ähnlich gut die Schmerzen. Allerdings traten bei den Sumatriptan-Patienten mehr Nebenwirkungen wie Benommenheit, Müdigkeit, Schwindel und Sodbrennen auf. Bei den Patienten in der Ingwer-Gruppe waren die einzigen Nebenwirkungen Verdauungsstörungen.


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Ingwer mit langer Tradition in der Medizin

Ingwer-Produkte haben eine lange Tradition beim Einsatz gegen Schmerzen, Übelkeit und Erbrechen, Reisekrankheit, zur Senkung von Blutfetten und Blutzucker sowie einer Vielzahl entzündungsbedingter Beschwerden. Für Migräne zeigte bereits eine frühere Studie in 2005, dass Ingwer bei 48 Prozent der Probanden innerhalb von zwei Stunden den Migräneschmerz völlig verschwinden ließ und bei 34 Prozent zumindest eine deutliche Besserung eintrat. Eine Studie aus 2012 berichtete auch über eine gute Wirkung bei Menstruationsschmerzen. Traditionell wird Ingwertee auch bei Erkältungskrankheiten gegen Husten und Fieber eingesetzt. Weil Ingwer – ebenso wie Aspirin – eine leicht blutverdünnende Wirkung hat, sollten Patienten, die Blutgerinnungshemmer einnehmen, vor der Anwendung von Ingwer-Extrakt ihren Arzt befragen.

Quelle: Maghbooli M, Golipour F, Esfandabadi AM, Yousefi M. Comparison between the efficacy of ginger and sumatriptan in the ablative treatment of the common migraine. Phytother Res 2014; 28: 412-415, doi: 10.1002/ptr.4996

Cady RK1, Schreiber CP, Beach ME, Hart CC. Gelstat Migraine (sublingually administered feverfew and ginger compound) for acute treatment of migraine when administered during the mild pain phase. Med Sci Monit. 2005 Sep;11(9):PI65-9. PMID:16127373

 #ichdirdumir Autor: Angelika Lensen

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